Facharzt für Allgemeinmedizin
Geriatrie

Praxis Dirk Spatzek

Wer heilt hat Recht

Allgemeinmedizin


Der erste Ansprechpartner  bei Gesundheitsstörungen jeder Art ist Ihr Hausarzt .

Aber nicht nur die Behandlung von akuten Krankheiten, sondern auch die Prävention und die Krankheitsfrüherkennung sind wichtige Aspekte meines Berufes.

Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit. Ich habe für Sie einige Erläuterungen zu meiner täglichen Arbeit für Sie zusammengestellt :  


Komplementärmedizin

Unter Komplementärmedizin versteht man Diagnose- oder Therapieverfahren, die außerhalb des schulmedizinischen Mainstreams stehen, aber, wie der Name andeutet, die Schulmedizin ergänzen wollen. 

Die Komplementärmedizin hat nicht den Anspruch, schulmedizinische Verfahren zu ersetzen. Im Gegensatz  versucht die Komplementärmedizin durch das gemeinsame Wirken mit der Schulmedizin Synergieeffekte zu erreichen.

Ich als Allgemeinmediziner würdige Sie als Patient als Ganzes. Ein Symptom wird nicht nur auf ein Organ reduziert. Ich sehe  nicht "den Bauch" oder "das Knie", losgelöst vom Menschen sondern Sie als Individuum.


Das ist sehr wichtig, denn oft verbirgt sich hinter organbezogenen Beschwerden eine Diagnose, die den ganzen Körper betrifft und durchaus weit reichende Konsequenzen haben kann. Die Kenntnis der Amnamnese, die sorgfältige Untersuchung und der gezielte Einsatz von moderner Diagnostik helfen mir bei der Diagnosestellung.

Neben der eigentlichen Diagnostik an Organen, also dem körperlichen Aspekt des Krankseins, liegt mir auch besonders die psychosomatische Betrachtung von Krankheitszuständen am Herzen.


Kontinuität


In der Allgemeinmedizin ist die Betreuung langfristig ausgelegt. Außerdem sehe ich die hausärztliche Betreuung nicht an bestimmte Lebensabschnitte gebunden. Ich will durch einen einfühlsamen Umgang ein Vertrauensverhältnis schaffen und Sie begleiten. Durch eine permanente Betreuung erkenne ich krankmachende Umstände und könnte Ihnen helfen Gegenmaßnahmen einzuleiten um so Ihre Gesundheit zu erhalten: Die Präventivmedizin ist somit ein weiterer wesentlicher Faktor meiner Arbeit und eine Stärke der Allgemeinmedizin.


Kompetenz


Neben der klinischen Untersuchung setze ich auch moderne diagnostische  Geräte wie EKG ein.

Ich habe in der Praxis direkt die Möglichkeit zur Akutlabordiagnostik (Blutbild, Thrombose-Check, Herzinfarkt-Check, Urinuntersuchung, Streptokokkentest, Grippe-Schnelltest) und halte für Notfälle eine umfangreiche Ausstattung einschließlich Defibrillator bereit.


Verletzungen und Wunden versorge ich direkt in der Praxis.

Von den vielen Beratungsleistungen seien nur die Impfberatung, Ernährungsberatung sowie reisemedizinische Beratung genannt.


IhrKompass 


Das Wissen in der Medizin nimmt quasi täglich zu. Sollte eine fachübergreifende Diagnostik oder Therapie notwendig werden, möchte ich Sie davor bewahren, sich im "Medizindschungel" zu verirren. Ich kooperiere mit Ärzten anderer Fachbereiche und helfe Ihnen mit diesem Netzwerk gesund zu bleiben.

Eine kontinuierliche Weiterbildung sowie ein kollegialer Austausch z.B. im Rahmen von Qualitätszirkeln, Kongressen und Kursen ist für mich eine Selbstverständlichkeit.


Meine Praxisphilosophie

Die Bedürfnisse und Erwartungen meiner Patienten ist Orientierung und Maßstab für mein Handeln. Ich strebe eine hohe Patientenzufriedenheit an. Der Umgang mit meinen Patienten ist geprägt von Empathie und medizinischer Kompetenz, wobei ich großen Wert auf eine offene Kommunikation und umfassende Patienteninformation im Sinne einer partnerschaftlichen Arzt-Patientenbeziehung legen.

Sie als Patient stehen im Mittelpunkt all meiner Bemühungen: " Ich bin für Sie da!"

Geriater


Was muss ein Geriater können?


Neben dem multidisziplinären geriatrischen Assessment, der Kenntnis geriatrischer Syndrome sowie der Planung und Leitung des multiprofessionellen Teams, muss der Geriater vor allem gute differentialdiagnostische und pharmakologische Kenntnisse vorweisen. Unter Berücksichtigung der häufigsten chronischen Alterskrankheiten wie Hypertonie, Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern, koronare Herzerkrankung, Diabetes mellitus, chronische Atemwegserkrankungen, Durchblutungsstörungen, Niereninsuffizienz, Mangelernährung, Anämie, Arthrose, Osteoporose, Demenz, Depression, chronische Schmerzen u. a. wird deutlich, dass der Geriater über umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten in der Inneren Medizin, ergänzt durch Aspekte anderer Fachgebiete verfügen muss. Hierzu gehören beispielsweise die Beurteilung von EKG, Langzeit-EKG und –Blutdruckmessung, Spirometrie, Endoskopie inkl. PEG-Anlage, Sonographie inkl. Duplexdiagnostik, Echokardiographie, Doppler-Druck-Messung, Schluckdiagnostik, Beurteilung von Standard-Röntgenuntersuchungen u.a.


Der geriatrische Patient

Der geriatrische Patient ist gekennzeichnet durch:

>geriatiertypische Multimorbidität und höheres Lebensalter (meist über 70 Jahre)

oder

>Alter über 80 Jahre mit alterstypisch erhöhter Vulnerabilität z.B. wegen des Auftretens von Komplikationen und Folgeerkrankungen, der Gefahr der Chronifizierung und des erhöhten Risikos für Autonomieverlust mit Verschlechterung des Selbsthilfestatus.


„Geriatrische Medizin ist eine medizinische Spezialdisziplin, die sich mit den körperlichen, mentalen, funktionellen und sozialen Bedingungen der akuten, chronischen, rehabilitativen, präventiven Behandlung und Pflege – auch am Lebensende – befasst. Die Gruppe der Patienten wird mit einem hohen Grad von Gebrechlichkeit und aktiven Mehrfach-Erkrankungen assoziiert, die einen ganzheitlichen Behandlungsansatz erfordern.

Die Erkrankungen im Alter können sich unterschiedlich präsentieren; sind oft sehr schwierig zu diagnostizieren; das Ansprechen auf die Behandlung erfolgt verzögert und es besteht regelmäßig Bedarf für soziale Unterstützung.

Geriatrische Medizin überschreitet daher die organmedizinisch orientierte Medizin und bietet zusätzliche Therapieangebote in einer multidisziplinären Team-Umgebung (-Milieu; Setting). Das Hauptziel ist es, den funktionellen Status einer älteren Person zu optimieren sowie Lebensqualität und Autonomie zu verbessern.

Geriatrische Medizin ist nicht spezifisch altersdefiniert, sie behandelt jedoch die typische Morbidität älterer Patienten. Die meisten Patienten sind über 65 Lebensjahre alt. Diejenigen Gesundheitsprobleme, die durch Geriatrie als eine Spezialdisziplin am besten angegangen werden können, werden in der Altersklasse über 80-Jähriger viel häufiger.“ 

VERAH (Versorgungsasstistentin in der Hausarztpraxis)


ist eine Weiterbildungmaßnahme für die Medizinsche Fachangestelle in der Hausarztpraxis.  Sie beurteilen das häusliche Umfeld und koordinieren die Zusammenarbeit mit der ambulanten Pflege oder anderen Leistungserbringern.

Ziel dieser maßnahme ist es, die Hausarztpraxis als zentralen Ort der Versorgung zu stärken und die Hausärzte durch hochqualifizierte Unterstüzungsleistungen zu entlasten. Die VERAH unterstützt den Hausarzt u.a. bei

- Impfmanagement

- Medikationsmanagement

- Wundmanagement

- Hausbesuche und 

- Verwaltungsarbeit


 NäPa (Nicht-ärztliche Praxisassistentin) 

Mit der Fortbildung zur nichtärztlichen Praxisassistentin* erweitert die MFA ihr Aufgabengebiet und ihren Handlungsspielraum erheblich. Nach der sogenannten „Delegationsvereinbarung“ dürfen nicht-ärztliche Praxisassistenten in Abstimmung mit dem Arzt selbständig Hausbesuche und Besuche in Alten- oder Pflegeheimen durchführen. Dabei versorgen sie zum Beispiel Wunden, kontrollieren Blutdruck- und Blutzuckerwerte und übernehmen die Sturzprophylaxe. Für ihre vielfältigen Aufgaben benötigen sie auch Kompetenzen in der Palliativversorgung, der Onkologie oder Psychosomatik. Speziell in unterversorgten ländlichen Gebieten entlasten derart geschulte Fachkräfte den Arzt oder die Ärztin enorm. Das anspruchsvolle Curriculum vermittelt umfassende Kompetenzen, die sich im Umfang und Niveau deutlich von anderen spezialisierenden Fortbildungen abheben.



Disease Management Programme (DMP) 

Die allgemeine Zielsetzung der Disease Management Programme (DMP) ist die strukturierte Behandlung chronisch kranker Patienten. Meine Praxis nimmt an diesen neuen Programmen der Krankenkassen teil und unterstützt damit Ihre Heilung durch Koordinierung der Behandlung aller beteiligten Fachärzte und Therapeuten.

Vereinbarungen, Dokumentation und Überwachung der Therapieziele

Informatin und Schulungen der Patienten zu den Heilungsmöglichkeiten

Auf Wunsch: Erinnerung an notwendige Untersuchungs- und Behandlungstermine 

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine sehr wirkungsvolle Behandlungsform ohne ernste Nebenwirkungen. Auf die Akupunkturbehandlung sprechen bestimmte Krankheitsbilder unterschiedlich gut an. Besonders geeignet für einen Behandlungsversuch sind: Gelenkbeschwerden, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen. Aber auch funktionelle Beschwerden oder psychosomatische Krankheitsbilder lassen sich häufig günstig beeinflussen. Ob eine Akupunktur bei Ihnen sinnvoll ist, entscheide ich in einem ausführlichen gemeinsamen Gespräch, in dem selbstverständlich der Ablauf genau erklärt wird.

Zu einer Akupunkturtherapie gehören in der Regel 6 bis 12 Behandlungen. Wöchentlich sollten 2 Sitzungen erfolgen.

 Jede dieser Behandlung dauert ca. 20-45 Minuten. Wichtig ist, dass Sie genügen Zeit mitbringen. Die Behandlung sollte in Ruhe und stressfrei erfolgen.

Nach Abschluss dieser Aufbaubehandlung ist zur Stabilisierung und Auffrischung des Therapieerfolges die Sitzungen von  2-4 Akupunkturbehandlungen in den nächsten Wochen nötig.




In der Regel erfolgt in meiner Praxis eine Körperakupunktur, d.h. mehrere spezielle, sehr feine Nadeln werden an genau zu lokalisierenden Punkten angewand. Unter Umständen macht auch eine begleitende Ohrakupunktur Sinn, die dann auch mit sogenannten Dauernadeln durchgeführt werden kann.

Naturheilverfahren

Heilen mit den Kräften der Natur …

Die Naturheilverfahren in der Medizin sind eine interessante Alternative zur Schulmedizin zum "Gesundwerden", aber vor allem zum "Gesund bleiben".

Ich verstehe den Einsatz von Naturheilverfahren in der täglichen Praxis als wertvolle Ergänzung zur klassischen Schulmedizin. Als Arzt prüfe ich stets kritisch, ob eine "Naturbehandlung" möglich ist, oder ob z.B. aufgrund der Schwere eines Krankheitsbildes eine andere Behandlung mehr Sinn macht, oder eine Naturbehandlung im konkreten Krankheitsfall sogar schädlich sein kann.

Naturheilverfahren sind gut geeignet für eine langfristig erfolgreiche Behandlung chronischer Leiden wie Rückenschmerzen, Kopfweh oder Allergien. Auch funktionelle Magen- und Darmbeschwerden sprechen auf die Maßnahmen an. Wichtig ist aber die individuelle und kontinuierliche Therapie: Im persönlichen Gespräch kläre ich daher mit Ihnen, was im Einzelfall das Richtige für Sie ist. Oftmals wird es eine Kombination aus verschiedenen naturheilkundlichen Therapien sein.

Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie Fragen zu speziellen Therapien haben. Ich bin für Sie da!


Die von uns angebotenen Naturheilverfahren sind unter anderem:

-Eigenbluttherapie wird sowohl klassisch als auch mit Zusatz  von Homöopathie angeboten
-Aufbauspritzen/Kuren zB. mit Grippheel; (Engystol; Traumeel; Vitaminen Injektionen) besonders gut geeignet in der Grippezeit zur Vorbeugung
-Beratung Naturheilkundliche-Komplementärmedizin

Neuraltherapie 

Das Ziel der Neuraltherapie ist es, den menschlichen Körper durch Injektion eines lokalen Betäubungsmittels zur Selbstheilung anzuregen. Ob kleine Schnittverletzung, Kopfschmerzen, grippaler Infekt oder die Entsorgung entarteter Zellen, der menschliche Körper verfügt über erstaunliche Möglichkeiten, sich selbst zu heilen. Ärzte nennen diese Fähigkeit Regulation. Bei vielen akuten und chronischen Erkrankungen ist die Selbstregulation unseres Körpers jedoch überfordert. Die Neuraltherapie ist hier eine oftmals sehr effektive therapeutische Option und mitunter eine Alternative zur langjährigen Einnahme von Medikamenten.


Was ist Neuraltherapie?

Neuraltherapie ist die Behandlung von chronischen oder akuten Erkrankungen mit einem Lokalanästhetikum. Diese Therapieform nutzt die körpereigene Steuerungs- und Ausgleichsfunktion des vegetativen Nervensystems. Durch Injektion von Lokalanästhetika wird die natürliche Selbstheilung wirksam unterstützt und teilweise überhaupt erst ermöglicht.


Therapeutische Lokalanästhesie (TLA)


Die Injektion von örtlichen Betäubungsmitteln an Nerven, in Muskeln oder in schmerzhafte Regionen.

Unter Therapeutischer Lokalanästhesie werden Verfahren zusammengefasst, die durch den Einsatz von örtlichen Betäubungsmitteln dazu führen, dass die Reizweiterleitung vorübergehend unterbrochen wird, wie z.B. Regional- und Leitungsanästhesie.

Örtliche Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) werden direkt an den betreffenden Nerv injiziert. Durch ihre pharmakologischen Eigenschaften blockieren sie dort die Schmerzweiterleitung. Dadurch wird zunächst ein Zustand der Schmerzfreiheit wahrgenommen, der zu einer Regeneration von Fehlfunktionen führen kann: Zum Beispiel werden Muskelverspannungen, die aus einer Fehlbelastung oder Schonhaltung resultieren, entspannt und gelockert.


Der Neuraltherapie-Spezialist beherrscht zusätzlich die so genannte Segmenttherapie, bei der kompliziertere Injektionstechniken

Die Segmenttherapie stellt in der täglichen Praxis 90% der sog. „großen“ Neuraltherapie dar.

Segmenttherapie - Therapeutische Lokalanästhesie  

Die einfachste Injektionstechnik unserer Behandlungsmethode ist die so genannte Quaddel. So bezeichnet man eine insektenstichartige Schwellung, die entsteht, wenn man das Medikament exakt in eine der oberen Hautschichten (intrakutan) spritzt.


Eigenbluttherapie


Die Eigenbluttherapie gehört zu den Reiztherapien. Dies sind Therapien, bei denen dem Körper Reize, zum Beispiel in Form von Wärme, Kälte oder homöopathischen Mitteln zugeführt werden. Der Körper versucht daraufhin, aufgrund der Reize, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Bei der Eigenbluttherapie ist der zugeführte Reiz eine winzig kleine Menge eigenen Blutes. Das eigene Blut wird als „fremd“ erkannt, was den Körper dazu veranlasst, den Reiz zu überwinden und anschließend einen Heilungsprozess einzuleiten.